Posts mit dem Label Gesundheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gesundheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. September 2026

Regelmäßiges Training hilft dabei, auch im Alter aktiv und beweglich zu bleiben.“


Mein persönlicher Fitnessstudio-Tag: Training, Sauna und Wohlbefinden.

training fitnessstudio

Bewegung gehört für mich ganz selbstverständlich zu einem gesunden und aktiven Alltag. Gerade im Ruhestand hat man einen großen Vorteil: Man kann seine Zeit freier einteilen. Das gilt auch für meinen persönlichen Fitnessstudio-Tag.

Ich trainiere in einem Fitnessstudio am Duisburger Innenhafen. Besonders angenehm finde ich die langen Öffnungszeiten. Dadurch bin ich nicht an feste Trainingszeiten gebunden und kann mir aussuchen, wann ich Sport machen möchte.

Für mich hat sich eine Trainingszeit ab etwa 10 Uhr morgens besonders gut bewährt. Zu dieser Zeit ist es meistens angenehm ruhig und im Studio trifft man eher Rentner, Selbstständige oder Menschen mit flexiblen Arbeitszeiten.

Diese ruhige Atmosphäre passt gut zu mir.

Man muss nicht auf ein freies Gerät warten, kann in seinem eigenen Tempo trainieren und hat keinen Zeitdruck.

Warum ich lieber vormittags trainiere

Früher musste ich meine sportlichen Aktivitäten an meinen beruflichen Verpflichtungen anpassen. Heute kann ich selbst entscheiden, wann mein Training stattfinden soll. Das empfinde ich als echten Gewinn.

Am Vormittag bin ich meistens ausgeruht und konzentriert. Ich habe in Ruhe gefrühstückt und kann anschließend ohne Hektik ins Fitnessstudio fahren. Auch die Parkplatzsuche und der Verkehr sind oft entspannter als zu den klassischen Stoßzeiten.

Nachmittags und am frühen Abend sieht es in vielen Fitnessstudios ganz anders aus. Dann kommen Berufstätige nach Feierabend zum Training. Die Geräte sind stärker frequentiert, und die Atmosphäre ist insgesamt lebhafter.

Wer zeitlich flexibel ist, kann diesen Stoßzeiten bewusst aus dem Weg gehen. Für mich ist das einer der großen Vorteile des Ruhestands.

Was mir bei einem Fitnessstudio wichtig ist

senioren, fitnessstudio
Im Laufe der Jahrzehnte habe ich verschiedene Fitnessstudios kennengelernt. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht nur die Anzahl der Geräte entscheidend ist.

Mir persönlich sind einige Dinge besonders wichtig.

An erster Stelle steht natürlich eine gute Auswahl an Trainingsgeräten. Gerade im Alter sollte man die Möglichkeit haben, gezielt verschiedene Muskelgruppen zu trainieren. Moderne Geräte ermöglichen es, das Gewicht individuell einzustellen und Übungen kontrolliert auszuführen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine Sauna.

Nach dem Training ein oder zwei Saunagänge zu machen, gehört für mich einfach zum Fitnessstudio-Tag dazu. Die Kombination aus Bewegung und anschließender Entspannung empfinde ich als besonders angenehm.

Natürlich sollte jeder Mensch selbst darauf achten, ob Saunagänge gesundheitlich geeignet sind. Bei bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten ist ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll.

Nach dem Training in die Sauna

Nach etwa 45 Minuten Training freue ich mich auf die Sauna. Das ist für mich der entspannende Teil meines Studiobesuchs.

Ein Saunagang bedeutet für mich vor allem Ruhe. Nach der körperlichen Anstrengung kann ich abschalten und den Alltag für eine Weile hinter mir lassen.

Dabei lasse ich mir ausreichend Zeit und achte darauf, meinem Körper zwischen den Saunagängen genügend Erholung zu gönnen.

Gerade im Herbst und Winter empfinde ich die Wärme als besonders angenehm. Draußen ist es kalt, grau und ungemütlich – und nach dem Training wartet die wohlige Wärme der Sauna.

Für mich ist die Sauna deshalb kein nebensächlicher Luxus. Sie ist ein Teil meines persönlichen Wohlfühlprogramms und auch ein Grund, warum ich bei der Auswahl eines Fitnessstudios darauf achte, dass eine Sauna vorhanden ist.

Mein Training besteht aus zwei Bereichen

senioren, fitnessstudio
Mein persönliches Trainingsprogramm besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:

  • Gerätetraining

  • isometrischem Training

Diese Kombination hat sich für mich gut bewährt.

Das Training an den Geräten ermöglicht es, unterschiedliche Muskelgruppen gezielt zu trainieren. Dabei kann das Trainingsgewicht an die eigene Leistungsfähigkeit angepasst werden.

Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, die Muskulatur möglichst lange zu erhalten. Muskelkraft spielt im Alltag eine große Rolle. Aufstehen, Treppensteigen, Einkäufe tragen oder längere Spaziergänge – all das fällt leichter, wenn der Körper regelmäßig gefordert wird.

Der zweite Teil meines Trainings besteht aus isometrischen Übungen.

Beim isometrischen Training wird die Muskulatur angespannt, ohne dass dabei eine große sichtbare Bewegung stattfindet. Vereinfacht gesagt: Der Muskel arbeitet, während eine bestimmte Position gehalten wird.

Diese Form des Trainings lässt sich gut in ein individuelles Trainingsprogramm integrieren. Wichtig ist dabei immer eine saubere Ausführung.

45 Minuten reichen mir völlig aus

Mein Training dauert ungefähr 45 Minuten.

Früher dachte ich, dass ein langes Training automatisch ein besonders gutes Training sein müsse. Heute sehe ich das etwas anders.

Entscheidend ist nicht, möglichst viele Stunden im Fitnessstudio zu verbringen. Viel wichtiger sind Regelmäßigkeit, Konzentration und eine sinnvolle Auswahl der Übungen.

Ich trainiere zwei- bis dreimal pro Woche. Diese Häufigkeit passt gut in meinen Alltag und gibt meinem Körper gleichzeitig ausreichend Zeit zur Regeneration.

Natürlich gibt es kein Trainingsprogramm, das für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist. Alter, körperliche Voraussetzungen, Vorerkrankungen und persönliche Ziele spielen eine wichtige Rolle.

Wer neu mit dem Fitnesstraining beginnt, sollte sich deshalb zunächst beraten lassen und das Training langsam steigern.

Fitnessgetränke sind ein angenehmer Service

Eine Kleinigkeit, die ich in meinem Fitnessstudio ebenfalls schätze, ist das Angebot kostenloser Getränke.

Während des Trainings ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Gerade bei körperlicher Aktivität und anschließendem Saunabesuch verliert der Körper Flüssigkeit.

Wenn Wasser oder andere geeignete Getränke im Studio zur Verfügung stehen, ist das für mich ein angenehmer Service. Man muss nicht ständig eigene Flaschen mitbringen oder zusätzliche Getränke kaufen.

Solche Kleinigkeiten entscheiden zwar nicht allein darüber, ob ein Fitnessstudio gut ist. Sie tragen aber durchaus dazu bei, dass man sich dort wohlfühlt.

Warum die richtige Ausführung so wichtig ist.

Im Fitnessstudio beobachte ich immer wieder Menschen, die ihre Übungen anders ausführen, als sie ursprünglich vom Trainer gezeigt bekommen haben.

Das betrifft nicht nur ältere Mitglieder. Bei Senioren fällt es mir allerdings häufiger auf, dass Übungen mit der Zeit verändert oder vereinfacht werden.

Manchmal wird zu viel Gewicht eingestellt. Manchmal ist die Bewegung zu schnell. Oder es wird nur ein Teil der eigentlich vorgesehenen Bewegung ausgeführt.

Anschließend wundern sich manche darüber, dass sich kein Trainingserfolg einstellt.

Die richtige Ausführung einer Übung ist mindestens genauso wichtig wie das Trainingsgewicht.

Ein Trainer zeigt die Übungen aus gutem Grund in einer bestimmten Form. Dabei geht es nicht nur um den Trainingserfolg, sondern auch darum, unnötige Fehlbelastungen zu vermeiden.

Lieber einmal mehr nachfragen

Ich finde, man sollte sich nicht scheuen, im Fitnessstudio Fragen zu stellen.

Wenn ich mir bei einer Übung nicht sicher bin, ist es sinnvoller, noch einmal einen Trainer um Hilfe zu bitten, als jahrelang eine Bewegung falsch auszuführen.

Gerade ältere Menschen sollten auf ihren Körper hören. Schmerzen sind nicht automatisch ein Zeichen für ein besonders effektives Training.

Ein gutes Training darf anstrengend sein. Es sollte aber kontrolliert und auf die persönlichen Möglichkeiten abgestimmt erfolgen.

Auch nach längeren Trainingspausen kann es sinnvoll sein, sich das eigene Programm noch einmal erklären zu lassen. Mit zunehmendem Alter verändern sich die körperlichen Voraussetzungen, und manchmal muss ein Trainingsplan angepasst werden.

senioren, fittnesstudio
Bewegung ist auch im Ruhestand wichtig

Der Ruhestand bietet viele neue Freiheiten. Man hat mehr Zeit für Reisen, Familie, Freunde und Hobbys.

Aber auch die eigene Gesundheit sollte einen festen Platz im Alltag haben.

Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, möglichst lange mobil und selbstständig zu bleiben. Dabei muss nicht jeder Mensch ins Fitnessstudio gehen. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik oder andere Sportarten können ebenfalls eine gute Möglichkeit sein.

Für mich persönlich ist das Fitnessstudio die richtige Wahl.

Ich mag die Kombination aus gezieltem Gerätetraining, isometrischen Training und anschließender Entspannung. Außerdem motiviert mich die Tatsache, dass ich einen konkreten Ort habe, an den ich zum Training fahre.

Zu Hause würde ich wahrscheinlich häufiger Ausreden finden.

Mein Fazit:

Fitness muss auch im Alter Spaß machen.

Mein persönlicher Fitnessstudio-Tag ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Alltags geworden.

Ich wähle bewusst eine ruhige Trainingszeit am Vormittag und trainiere ungefähr 45 Minuten. Anschließend gönne ich mir ein oder zwei Saunagänge und nehme mir Zeit für die Erholung.

Für mich ist wichtig, dass Sport im Alter nicht als lästige Pflicht empfunden wird. Bewegung sollte Spaß machen und zum eigenen Leben passen.

Ein gutes Fitnessstudio, freundliche Trainer, eine angenehme Atmosphäre und ein Trainingsprogramm, das den persönlichen Möglichkeiten entspricht, können dabei helfen, langfristig dranzubleiben.

Mein Rat an andere Senioren lautet deshalb: Lassen Sie sich die Übungen erklären, achten Sie auf eine saubere Ausführung und setzen Sie sich nicht unter Druck.

Es geht nicht darum, mit anderen zu konkurrieren.

Es geht darum, etwas für sich selbst zu tun – für die eigene Beweglichkeit, Kraft, Gesundheit und Lebensqualität.

Und wenn nach dem Training noch eine entspannende Sauna wartet, macht der Weg ins Fitnessstudio gleich noch ein bisschen mehr Spaß.


Sonntag, 6. September 2026

Barfußgehen im Alter – warum ich zu Hause immer ohne Schuhe unterwegs bin.

Barfußgehen ab 60: Kann das Laufen ohne Schuhe die Füße, die Beweglichkeit und das Körpergefühl unterstützen? Meine persönlichen Erfahrungen und einige interessante Gedanken zum Barfußgehen im Alter.

senioren, barfuss
Ich gehe in meiner Wohnung immer barfuß.

Für mich ist das inzwischen völlig selbstverständlich geworden. Sobald ich zu Hause bin, ziehe ich die Schuhe aus. Ich mag das Gefühl, den Boden direkt unter meinen Füßen zu spüren. Es fühlt sich einfach natürlich an.

Vielleicht geht es anderen Seniorinnen und Senioren genauso. Viele Menschen tragen allerdings den ganzen Tag Schuhe oder zumindest Hausschuhe. Das ist natürlich bequem und hat je nach Situation auch seine Berechtigung. Aber ich habe mich gefragt: Warum eigentlich nicht öfter barfuß gehen?

Gerade im Alter ist es wichtig, möglichst lange beweglich und sicher auf den Beinen zu bleiben. Unsere Füße spielen dabei eine viel größere Rolle, als wir manchmal denken.

Unsere Füße leisten jeden Tag Schwerstarbeit

Trotzdem schenken wir unseren Füßen oft zu wenig Aufmerksamkeit.

Dabei sind unsere Füße ausgesprochen komplex. Jeder Fuß besteht aus zahlreichen Knochen, Gelenken, Muskeln und Bändern. Sie sorgen dafür, dass wir sicher stehen, uns fortbewegen und auf unterschiedliche Untergründe reagieren können.

Viele Stunden am Tag stecken unsere Füße allerdings in Schuhen. Manche Schuhe sind eng, haben feste Sohlen oder schränken die Beweglichkeit der Zehen ein.

Zu Hause kann das anders sein.

Wer barfuß geht, gibt seinen Füßen mehr Bewegungsfreiheit. Die Zehen können sich natürlicher bewegen und die Fußsohle nimmt den Untergrund unmittelbar wahr.

Für mich ist das einer der schönsten Vorteile des Barfußgehens:

Ich habe das Gefühl, meine Füße wieder bewusster wahrzunehmen.

Barfußgehen kann die Fußmuskulatur fordern

Wenn wir ohne Schuhe gehen, müssen unsere Füße selbst mehr arbeiten.

Die Muskulatur des Fußes wird bei jedem Schritt gefordert. Der Fuß muss sich an den Boden anpassen, das Körpergewicht abfangen und für Stabilität sorgen.

Fachinformationen zum Barfußgehen weisen darauf hin, dass das Gehen ohne Schuhe die Fußmuskulatur stärker beanspruchen kann als dauerhaftes Laufen in stark stützenden Schuhen. (AOK)

Das bedeutet natürlich nicht, dass man durch ein paar Schritte barfuß plötzlich besonders kräftige Füße bekommt. Aber regelmäßige Bewegung gehört grundsätzlich zu einem aktiven Lebensstil – und jede zusätzliche natürliche Bewegung im Alltag kann sinnvoll sein.

Gerade wir Menschen ab 60 wissen:

Es kommt nicht immer auf große sportliche Leistungen an. Oft sind es die kleinen Gewohnheiten, die sich über viele Jahre positiv auf unseren Alltag auswirken können.

Die Füße spüren den Boden wieder

Ein weiterer Punkt, den ich persönlich sehr angenehm finde, ist die Wahrnehmung.

Barfuß spürt man:

  • ob der Boden warm oder kühl ist,

  • ob er glatt oder rau ist,

  • kleine Unebenheiten,

  • unterschiedliche Bodenbeläge in der Wohnung.

Diese Informationen werden über die Fußsohlen an unser Nervensystem weitergegeben.

Wer barfuß geht, nimmt den Untergrund deshalb viel unmittelbarer wahr als in dicken Schuhen oder Hausschuhen.

Das kann dazu führen, dass wir bewusster auftreten und aufmerksamer gehen.

Gerade im Alter ist das ein interessanter Gedanke. Denn ein sicheres Gehen hängt nicht nur von starken Beinen ab. Auch das Zusammenspiel von Muskeln, Gleichgewicht und Wahrnehmung spielt eine wichtige Rolle.

Barfußgehen und das Gleichgewicht

Mit zunehmendem Alter wird das Thema Gleichgewicht immer wichtiger.

Viele Stürze passieren nicht beim Sport, sondern im Alltag: beim schnellen Aufstehen, beim Gehen durch die Wohnung oder beim Übersehen einer kleinen Stolperfalle.

Regelmäßige Bewegung kann grundsätzlich helfen, Beweglichkeit und körperliche Funktionen möglichst lange zu erhalten. Auch gezieltes Training kann zur Sturzvorbeugung beitragen. (Gesundheitsinformation)

Ob Barfußgehen allein ein Gleichgewichtstraining ersetzt, würde ich allerdings nicht behaupten. Dafür ist das Thema zu komplex.

Aber beim Barfußgehen müssen die Füße ständig kleine Informationen über den Untergrund verarbeiten. Man geht möglicherweise bewusster und setzt die Füße aufmerksamer auf.

Für mich gehört Barfußgehen deshalb zu einem insgesamt aktiven Alltag.

Es ersetzt kein Training – kann aber eine schöne Ergänzung sein.

Warum ich zu Hause keine Hausschuhe trage

Früher gehörten Hausschuhe für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag.

Auch heute tragen viele Seniorinnen und Senioren bequeme Pantoffeln oder Hausschuhe. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wichtig ist nur, dass sie sicher sitzen und nicht selbst zur Stolperfalle werden.

Ich persönlich fühle mich ohne Hausschuhe wohler.

Meine Füße haben Bewegungsfreiheit, und ich muss nicht ständig etwas an- und ausziehen. Morgens stehe ich auf und gehe einfach los.

senioren, barfuss
Natürlich spielt auch die Wohnung eine Rolle. Ich habe Böden, auf denen ich mich sicher bewegen kann. Wer sehr glatte Böden hat oder schnell kalte Füße bekommt, wird möglicherweise anders darüber denken.

Jeder Mensch sollte seinen eigenen Weg finden.

Das Schöne am Älterwerden ist schließlich auch: Man muss nicht mehr jedem Trend hinterherlaufen. Man darf herausfinden, was einem selbst guttut und was zum eigenen Alltag passt.

Barfußgehen kann entspannend sein

Für mich hat Barfußgehen noch einen weiteren Vorteil: Es fühlt sich angenehm und entspannend an.

Nach einem Spaziergang oder einem Einkauf ist es oft ein schönes Gefühl, die Schuhe auszuziehen.

Die Füße bekommen Luft und können sich frei bewegen. Manchmal sind es gerade solche kleinen Dinge, die den Alltag angenehmer machen.

Wir müssen nicht immer ein neues Fitnessprogramm beginnen oder komplizierte Übungen lernen. Manchmal kann schon eine einfache Gewohnheit dazu beitragen, dass wir unseren Körper bewusster wahrnehmen.

Ist Barfußgehen im Alter für jeden geeignet?

Barfußgehen ist nicht automatisch für jeden Menschen und in jeder Situation geeignet.

Wer Probleme mit den Füßen hat, beispielsweise starke Fehlstellungen, Schmerzen oder bestimmte Erkrankungen, sollte nicht einfach von heute auf morgen seine Gewohnheiten vollständig ändern.

Auch Menschen, die orthopädische Einlagen oder spezielle Schuhe benötigen, sollten ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen, bevor sie längere Zeit barfuß gehen oder ihre Belastung deutlich verändern. Fachleute empfehlen generell eine langsame Gewöhnung, wenn jemand bisher kaum barfuß gelaufen ist. (AOK)

Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn:

  • die Füße taub oder wenig empfindlich sind,

  • offene Stellen oder Verletzungen vorhanden sind,

  • starke Fußschmerzen auftreten,

  • das Gleichgewicht deutlich eingeschränkt ist,

  • ärztlich verordnete orthopädische Hilfsmittel notwendig sind.

Im Zweifel sollte man eine Ärztin, einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson fragen.

Sicherheit geht vor – besonders in der Wohnung

Wer im Alter barfuß zu Hause unterwegs ist, sollte seine Wohnung unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit betrachten.

Das gilt übrigens auch für Menschen mit Hausschuhen.

Typische Stolperfallen können sein:

  • hochstehende Teppichkanten,

  • lose Kabel,

  • herumliegende Gegenstände,

  • rutschige Böden,

  • schlecht befestigte Badematten,

  • schlechte Beleuchtung.

Gerade nachts sollte man besonders aufmerksam sein. Wer beispielsweise im Dunkeln zur Toilette geht,

erhöht möglicherweise sein Sturzrisiko. Deshalb sind gute Beleuchtung und freie Laufwege wichtig. Auch das Gehen auf glatten Böden sollte man nicht unterschätzen. (Gesundheitsinformation)

Barfußgehen bedeutet deshalb nicht, sorglos zu sein. Im Gegenteil: Man achtet bewusst darauf, dass die Wohnung ordentlich und die Laufwege frei sind.

Mein Tipp: Langsam anfangen

Wer jetzt neugierig geworden ist und bisher immer Hausschuhe trägt, muss nicht sofort den ganzen Tag barfuß verbringen.

Warum nicht einfach langsam anfangen?

Zunächst zehn oder fünfzehn Minuten am Morgen. Danach vielleicht beim Frühstück oder während der Hausarbeit.

Man kann beobachten, wie sich die Füße anfühlen.

Fühlt sich das Gehen angenehm an?

Oder entstehen Druckstellen und Beschwerden?

Der Körper gibt uns meistens recht gute Signale.

Wichtig ist, nicht zu übertreiben.

Gerade wenn wir älter werden, ist Geduld oft besser als Ehrgeiz. Eine neue Gewohnheit muss nicht von heute auf morgen perfekt funktionieren.


Barfußgehen ist kostenlos und jederzeit möglich

Was ich besonders sympathisch finde: Barfußgehen kostet nichts.

Keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio.

Keine teuren Trainingsgeräte.

Keine besondere Sportkleidung.

Wer möchte, zieht zu Hause einfach die Schuhe aus.

barfuss, senioren
Natürlich ersetzt das keinen Spaziergang, kein Krafttraining und keine gezielten Übungen für Beweglichkeit oder Gleichgewicht.

Aber es ist eine kleine Möglichkeit, Bewegung und Körperwahrnehmung ganz selbstverständlich in den Alltag einzubauen.

Und genau das finde ich für Menschen ab 60 so wichtig.

Aktiv bleiben muss nicht kompliziert sein.

Mein persönliches Fazit

Ich gehe in meiner Wohnung permanent barfuß und möchte diese Gewohnheit nicht mehr missen. Für mich bedeutet Barfußgehen Freiheit und ein angenehmes Körpergefühl.

Ich nehme meine Füße bewusster wahr und genieße es, nicht ständig Hausschuhe tragen zu müssen.

Ob Barfußgehen für jeden Senior geeignet ist, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Jeder Mensch hat andere Füße, andere gesundheitliche Voraussetzungen und eine andere Wohnsituation.

Aber vielleicht lohnt es sich, es einfach einmal vorsichtig auszuprobieren.

Schuhe aus.

Socken aus.

Und ein paar Schritte bewusst durch die eigene Wohnung gehen.

Vielleicht entdecken Sie dabei etwas wieder, das wir als Kinder ganz selbstverständlich empfunden haben: das angenehme Gefühl, mit bloßen Füßen den Boden unter sich zu spüren.

Und wer weiß – vielleicht wird das Barfußgehen auch für Sie zu einer kleinen, aber schönen Gewohnheit für mehr Bewegung und Lebensfreude im Alltag.

Und wie ist es bei Ihnen?

Gehen Sie zu Hause barfuß, mit Socken oder lieber in Hausschuhen? Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen. Schreiben Sie gerne einen Kommentar und erzählen Sie, wie Sie sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten fühlen.


Hinweis: Dieser Beitrag schildert persönliche Erfahrungen und allgemeine Informationen. Er ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Beschwerden, Erkrankungen oder Unsicherheiten sollten Sie ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen.

Donnerstag, 3. September 2026

Pregnenolon - Was ist das eigentlich? Einfach erklärt für Menschen ab 60

 Pregnenolon – ein kompliziert klingender Name für eine   wichtige Substanz im menschlichen Körper.

Vielleicht sind Sie im Internet, in einem Gespräch oder bei der Suche nach Nahrungsergänzungsmitteln auf diesen Begriff gestoßen. Doch was genau ist Pregnenolon? Welche Aufgabe hat es im Körper? Und ist eine Einnahme als Nahrungsergänzung sinnvoll?

Pregnenolon
Gerade mit zunehmendem Alter interessieren sich viele Menschen für Hormone, Vitalität, Gedächtnis und gesundes Altern. Dabei taucht Pregnenolon immer wieder auf. In diesem Beitrag erklären wir das Thema verständlich und ohne komplizierte Fachsprache.

Was ist Pregnenolon?

Pregnenolon ist eine Substanz, die unser Körper selbst herstellen kann. Es gehört zur Gruppe der Steroidhormone beziehungsweise Hormonvorstufen.

Vereinfacht gesagt: Pregnenolon ist ein wichtiger Baustein, aus dem der Körper weitere Hormone herstellen kann.

Die Ausgangssubstanz ist Cholesterin.

Daraus kann der Körper Pregnenolon bilden. Anschließend können über verschiedene Stoffwechselwege weitere Hormone entstehen.

Pregnenolon wird deshalb manchmal als eine Art „Mutterhormon“ bezeichnet. Dieser Begriff ist zwar anschaulich, aber wissenschaftlich etwas vereinfacht.

Treffender ist die Bezeichnung

Vorstufe verschiedener Steroidhormone.

Pregnenolon spielt im Körper eine Rolle bei der Bildung von Hormonen wie:

  • Progesteron

  • Cortisol

  • DHEA

  • Östrogenen

  • Testosteron und anderen Sexualhormonen

Die genauen Umwandlungswege sind allerdings komplex. Der Körper entscheidet nicht einfach nach Belieben, welches Hormon aus einer zusätzlich eingenommenen

Menge Pregnenolon entsteht.

Wo wird Pregnenolon im Körper gebildet?

Pregnenolon wird vor allem in Geweben gebildet, die an der Produktion von Steroidhormonen beteiligt sind.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Nebennieren

  • die Geschlechtsorgane

  • bestimmte Bereiche des Gehirns

Auch im Nervensystem spielt Pregnenolon eine interessante Rolle. Wissenschaftler beschäftigen sich deshalb seit Jahren mit sogenannten neuroaktiven Steroiden.

Hormone und hormonähnliche Botenstoffe sind wichtige Kommunikationsmittel unseres Körpers. Sie beeinflussen zahlreiche Vorgänge, zum Beispiel Stoffwechsel, Stressreaktionen, Fortpflanzung und Stimmung.

Warum interessiert sich die Forschung für Pregnenolon?

Pregnenolon ist wissenschaftlich interessant, weil es an verschiedenen biologischen Prozessen beteiligt ist.

Forscher untersuchen unter anderem mögliche Zusammenhänge mit:

  • der Funktion des Nervensystems

  • Gedächtnis und Konzentration

  • Stimmung und Wohlbefinden

  • Stressreaktionen

  • dem natürlichen Alterungsprozess

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Pregnenolon als Nahrungsergänzung all diese Bereiche verbessern kann.

Hier ist ein wichtiger Unterschied zu beachten:

Eine Substanz kann im Körper eine wichtige Funktion haben, ohne dass eine zusätzliche Einnahme automatisch einen gesundheitlichen Vorteil bringt.

Das gilt für viele Vitamine, Mineralstoffe und Hormone.

Nimmt Pregnenolon im Alter ab?

Mit zunehmendem Alter verändern sich viele hormonelle Prozesse im Körper. Manche Hormone werden in geringeren Mengen produziert, andere verändern sich auf andere Weise.

Auch bei Pregnenolon wird über altersbedingte Veränderungen diskutiert. Das Interesse an sogenannten Anti-Aging-Hormonen hat deshalb in den vergangenen Jahren zugenommen.

Allerdings ist Altern ein sehr komplexer Vorgang.

Es gibt nicht das eine Hormon, das den Alterungsprozess einfach aufhalten könnte.

Gesundes Altern hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel:

  • regelmäßige Bewegung

  • ausgewogene Ernährung

  • ausreichend Schlaf

  • soziale Kontakte

  • geistige Aktivität

  • der Behandlung bestehender Erkrankungen

  • dem Verzicht auf Rauchen

  • einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol

Ein einzelnes Nahrungsergänzungsmittel kann diese Grundlagen nicht ersetzen.

Pregnenolon und das Gehirn

Besonders interessant ist die Forschung rund um Pregnenolon und das Nervensystem.

Pregnenolon gehört zu den Stoffen, die auch im Gehirn vorkommen und dort möglicherweise besondere Funktionen erfüllen. Deshalb wird es manchmal im Zusammenhang mit Gedächtnis, Konzentration und geistiger Leistungsfähigkeit erwähnt.

Gerade für Menschen ab 60 klingt das natürlich interessant.

Viele Menschen möchten möglichst lange geistig fit bleiben. Sie möchten sich Namen merken, konzentriert bleiben und ihren Alltag selbstständig gestalten.

Doch Vorsicht bei Werbeaussagen:

Wenn ein Produkt verspricht, das Gedächtnis sicher zu verbessern oder vor Demenz zu schützen, sollte man skeptisch sein.

Die wissenschaftliche Forschung zu Pregnenolon ist noch nicht so eindeutig, dass daraus allgemeine Empfehlungen zur Einnahme für gesunde ältere Menschen abgeleitet werden können.

Kann Pregnenolon gegen das Altern helfen?

Im Internet wird Pregnenolon manchmal als „Anti-Aging-Hormon“ beworben.

Solche Aussagen sollte man kritisch betrachten.

Altern ist ein natürlicher biologischer Prozess. Bisher gibt es kein Nahrungsergänzungsmittel und kein einzelnes Hormon, das das Altern zuverlässig stoppen kann.

Pregnenolon ist eine natürliche Substanz des Körpers und eine wichtige Hormonvorstufe. Daraus lässt sich aber nicht automatisch schließen, dass zusätzlich eingenommenes Pregnenolon Menschen jünger, fitter oder gesünder macht.

Bei Gesundheitsprodukten gilt grundsätzlich:

Natürlich bedeutet nicht automatisch harmlos. Körpereigen bedeutet nicht automatisch, dass eine zusätzliche Einnahme sinnvoll ist.

Das ist besonders bei hormonell wirksamen Substanzen wichtig.

Pregnenolon als Nahrungsergänzungsmittel

Pregnenolon wird in einigen Ländern als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Die Produkte können beispielsweise als:

  • Kapseln

  • Tabletten

  • Tropfen oder andere Darreichungsformen

erhältlich sein.

Die angebotenen Dosierungen können unterschiedlich sein.

Doch gerade bei Hormonen und Hormonvorstufen ist Selbstmedikation nicht immer eine gute Idee.

Der menschliche Hormonhaushalt ist ein empfindliches System. Wenn man an einer Stelle eingreift, können möglicherweise auch andere Bereiche beeinflusst werden.

Wer überlegt, Pregnenolon einzunehmen, sollte deshalb vorher ärztlichen Rat einholen.

Das gilt besonders für Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen oder an chronischen Erkrankungen leiden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie bei vielen hormonell wirksamen Substanzen können auch bei Pregnenolon unerwünschte Wirkungen auftreten.

Mögliche Beschwerden können unter anderem sein:

  • Hautunreinheiten oder Akne

  • Veränderungen des Haarwuchses

  • Haarausfall

  • innere Unruhe

  • Reizbarkeit

  • Stimmungsschwankungen

  • Kopfschmerzen

Da Pregnenolon im Körper mit verschiedenen Hormonsystemen zusammenhängt, sind individuelle Reaktionen möglich.

Besondere Vorsicht ist bei bestehenden hormonabhängigen Erkrankungen erforderlich.

Auch Menschen, die Medikamente einnehmen, sollten mögliche Wechselwirkungen mit einem Arzt oder Apotheker besprechen.

Wichtig ist außerdem: Nahrungsergänzungsmittel sind nicht automatisch so streng geprüft wie verschreibungspflichtige Arzneimittel. Die Qualität und Zusammensetzung von Produkten kann unterschiedlich sein.

Für wen ist besondere Vorsicht geboten?

Pregnenolon sollte nicht einfach auf eigene Faust eingenommen werden.

Besonders vorsichtig sollten Menschen sein, die:

  • hormonabhängige Erkrankungen haben oder hatten

  • an bestimmten Krebsarten erkrankt sind oder waren

  • Medikamente einnehmen

  • Probleme mit dem Hormonhaushalt haben

  • an Leber- oder anderen schweren Erkrankungen leiden

Auch bei familiären Risiken bestimmter hormonabhängiger Erkrankungen ist ein ärztliches Gespräch sinnvoll.

Wer nach dem Beginn einer Einnahme ungewöhnliche Beschwerden bemerkt, sollte das Präparat nicht einfach weiternehmen, sondern medizinischen Rat einholen.

Kann man den Pregnenolonspiegel messen?

Hormone und hormonähnliche Substanzen können grundsätzlich im Labor untersucht werden.

Ob eine Messung von Pregnenolon sinnvoll ist, hängt jedoch vom jeweiligen medizinischen Zusammenhang ab.

Ein einzelner Laborwert sagt nicht immer eindeutig aus, ob eine Behandlung notwendig ist.

Hormone unterliegen natürlichen Schwankungen. Außerdem müssen Laborwerte immer gemeinsam mit Beschwerden, Vorerkrankungen und anderen Untersuchungsergebnissen betrachtet werden.

Deshalb gilt:

Laborwerte sollten nicht isoliert aus dem Internet interpretiert werden.

Wenn Sie vermuten, dass eine hormonelle Veränderung hinter den Beschwerden steckt, ist ein Gespräch mit der Hausärztin, dem Hausarzt oder einem Facharzt sinnvoller als eine Selbstdiagnose.

Pregnenolon, DHEA und andere Hormone – was ist der Unterschied?

Bei der Suche nach Informationen stoßen viele Menschen auf Begriffe wie Pregnenolon, DHEA, Cortisol, Progesteron oder Testosteron.

Diese Stoffe gehören teilweise zu miteinander verbundenen Hormonsystemen.

Pregnenolon steht dabei relativ weit am Anfang bestimmter Stoffwechselwege.

Man kann sich das vereinfacht wie ein verzweigtes Straßennetz vorstellen:

Pregnenolon ist ein Ausgangspunkt. Von dort aus führen verschiedene biologische Wege zu anderen Hormonen.

Welche Umwandlung tatsächlich stattfindet, hängt von verschiedenen Enzymen und Körperfunktionen ab.

Deshalb ist die Vorstellung zu einfach, dass eine eingenommene Pregnenolon-Kapsel gezielt nur ein gewünschtes Hormon erhöht.

Der menschliche Körper funktioniert deutlich komplexer.

Was können Menschen ab 60 für ihren Hormonhaushalt tun?

Viele Veränderungen im Alter sind normal.

Das bedeutet nicht, dass man jeder Veränderung mit einem Nahrungsergänzungsmittel begegnen muss.

Für die allgemeine Gesundheit können einfache Maßnahmen viel bewirken.

Regelmäßige Bewegung

Bewegung unterstützt Muskeln, Knochen, Herz und Kreislauf. Auch Spaziergänge, Radfahren, Gymnastik oder leichtes Krafttraining können im Alter sinnvoll sein.

Ausreichend schlafen

Guter Schlaf ist wichtig für Erholung, Stoffwechsel und Wohlbefinden.

Ausgewogen essen

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und ausreichend Eiweiß unterstützt viele Körperfunktionen.

Muskeln erhalten

Muskelmasse nimmt mit zunehmendem Alter häufig ab. Regelmäßiges Krafttraining kann helfen, möglichst lange beweglich und selbstständig zu bleiben.

Stress reduzieren

Dauerstress kann sich auf viele Bereiche des Körpers auswirken. Entspannung, soziale Kontakte und regelmäßige Bewegung können helfen, besser mit Belastungen umzugehen.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Regelmäßige Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.


Fazit: Pregnenolon ist interessant, aber kein Wundermittel

Pregnenolon ist eine natürliche Substanz des menschlichen Körpers und spielt als Vorstufe verschiedener Hormone eine wichtige Rolle.

Das macht Pregnenolon wissenschaftlich interessant.

Gleichzeitig bedeutet diese wichtige Funktion im Körper nicht automatisch, dass eine zusätzliche Einnahme für jeden Menschen sinnvoll ist.

Gerade im Internet werden Hormone und Nahrungsergänzungsmittel manchmal mit großen Versprechen beworben. Aussagen über mehr Energie, bessere Gedächtnisleistung, Jugendlichkeit oder Anti-Aging sollten kritisch hinterfragt werden.

Für Menschen ab 60 ist es besonders wichtig, auf die Grundlagen eines gesunden Lebensstils zu achten:

  • regelmäßig bewegen

  • ausgewogen essen

  • ausreichend schlafen

  • Muskeln trainieren

  • geistig aktiv bleiben

  • soziale Kontakte pflegen

  • medizinische Vorsorge wahrnehmen

Wer sich für Pregnenolon interessiert oder eine Einnahme in Erwägung zieht, sollte vorher mit einem Arzt oder einer qualifizierten medizinischen Fachperson sprechen.

Denn beim Thema Hormone gilt besonders:

Gut informiert zu sein ist besser, als sich von großen Werbeversprechen leiten zu lassen.


Häufige Fragen zu Pregnenolon

Kommt Pregnenolon bei Frauen und Männern vor?

Ja. Pregnenolon kommt sowohl im weiblichen als auch im männlichen Körper vor.

Es handelt sich nicht um ein typisches „Frauenhormon“ oder „Männerhormon“. Pregnenolon ist vielmehr eine körpereigene Hormonvorstufe, die bei beiden Geschlechtern eine wichtige Rolle spielt.

Der Körper kann Pregnenolon aus Cholesterin bilden. Anschließend kann es über verschiedene Stoffwechselwege zur Bildung weiterer Hormone beitragen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Progesteron

  • Cortisol

  • DHEA

  • Östrogene

  • Testosteron

Bei Frauen und Männern unterscheiden sich jedoch der gesamte Hormonhaushalt, die Konzentrationen einzelner Hormone und die biologischen Abläufe.

Vereinfacht gesagt: Pregnenolon gehört zum Hormonsystem von Frauen und Männern gleichermaßen.

Es ist daher nicht richtig, Pregnenolon ausschließlich als Frauen- oder Männerhormon zu bezeichnen.

Ist Pregnenolon ein Hormon?

Pregnenolon ist ein körpereigenes Steroid und eine wichtige Vorstufe für verschiedene Hormone.

Wird Pregnenolon aus Cholesterin gebildet?

Ja. Der Körper kann Pregnenolon aus Cholesterin herstellen.

Ist Pregnenolon ein Anti-Aging-Mittel?

Nein. Es gibt keine ausreichenden Belege dafür, dass Pregnenolon den Alterungsprozess stoppen oder Menschen dauerhaft jünger machen kann.

Kann Pregnenolon das Gedächtnis verbessern?

Pregnenolon wird wissenschaftlich im Zusammenhang mit dem Nervensystem untersucht. Eine allgemeine Empfehlung zur Verbesserung des Gedächtnisses durch Nahrungsergänzung lässt sich daraus derzeit jedoch nicht ableiten.

Ist Pregnenolon als Nahrungsergänzung harmlos?

Nicht unbedingt. Auch körpereigene oder „natürliche“ Substanzen können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben. Vor einer Einnahme sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.


Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen zur Einnahme von Hormonen und Nahrungsergänzungsmitteln wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson.





Dienstag, 1. September 2026

5-Minuten-Bewegungspause

Einfach mitmachen – ohne Stress und ohne Geräte.
bewegung, trainingspause

5 einfache Übungen für zwischendurch


Übung 1 von 5
bewegung, pause
🟢 Schulterkreisen

Setzen oder stellen Sie sich bequem hin.
Kreisen Sie beide Schultern langsam nach hinten.

⏱ 30 Sekunden

Übung 2 von 5
pause, bewegung,
🟡 Auf der Stelle gehen

Gehen Sie langsam auf der Stelle.
Schwingen Sie dabei locker die Arme mit.

⏱ 1 Minute

Übung 3 von 5
bewegung, pause.
🟠 Fußspitzen heben

Halten Sie sich bei Bedarf an einem stabilen Stuhl fest.
Heben Sie abwechselnd die Fußspitzen an.

⏱ 30 Sekunden

Übung 4 von 5
bewegungspause
🔵 Arme nach oben

Führen Sie beide Arme langsam nach oben
und wieder nach unten – nur so weit, wie es angenehm ist.

⏱ 30 Sekunden

Übung 5 von 5
bewegungsspause
🟣 Locker ausschütteln

Schütteln Sie Arme und Hände ganz locker aus.
Atmen Sie ruhig und genießen Sie die kleine Bewegungspause.

⏱ 1 Minute

🎉 Geschafft!

Sie haben alle 5 Übungen gemacht.

Hinweis: Die Übungen sollen angenehm sein und keine Schmerzen verursachen. Bei Schmerzen bitte sofort aufhören. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheit vorher ärztlichen Rat einholen.