Mein
persönlicher Fitnessstudio-Tag: Training, Sauna und Wohlbefinden.
Bewegung gehört für mich ganz selbstverständlich zu einem gesunden und aktiven Alltag. Gerade im Ruhestand hat man einen großen Vorteil: Man kann seine Zeit freier einteilen. Das gilt auch für meinen persönlichen Fitnessstudio-Tag.
Ich trainiere in einem Fitnessstudio am Duisburger Innenhafen. Besonders angenehm finde ich die langen Öffnungszeiten. Dadurch bin ich nicht an feste Trainingszeiten gebunden und kann mir aussuchen, wann ich Sport machen möchte.
Für mich hat sich eine Trainingszeit ab etwa 10 Uhr morgens besonders gut bewährt. Zu dieser Zeit ist es meistens angenehm ruhig und im Studio trifft man eher Rentner, Selbstständige oder Menschen mit flexiblen Arbeitszeiten.
Diese ruhige Atmosphäre passt gut zu mir.
Man muss nicht auf ein freies Gerät warten, kann in seinem eigenen Tempo trainieren und hat keinen Zeitdruck.
Warum ich lieber vormittags trainiere
Früher musste ich meine sportlichen Aktivitäten an meinen beruflichen Verpflichtungen anpassen. Heute kann ich selbst entscheiden, wann mein Training stattfinden soll. Das empfinde ich als echten Gewinn.
Am Vormittag bin ich meistens ausgeruht und konzentriert. Ich habe in Ruhe gefrühstückt und kann anschließend ohne Hektik ins Fitnessstudio fahren. Auch die Parkplatzsuche und der Verkehr sind oft entspannter als zu den klassischen Stoßzeiten.
Nachmittags und am frühen Abend sieht es in vielen Fitnessstudios ganz anders aus. Dann kommen Berufstätige nach Feierabend zum Training. Die Geräte sind stärker frequentiert, und die Atmosphäre ist insgesamt lebhafter.
Wer zeitlich flexibel ist, kann diesen Stoßzeiten bewusst aus dem Weg gehen. Für mich ist das einer der großen Vorteile des Ruhestands.
Was mir bei einem Fitnessstudio wichtig ist
Im Laufe der Jahrzehnte habe ich verschiedene Fitnessstudios kennengelernt. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht nur die Anzahl der Geräte entscheidend ist.
Mir persönlich sind einige Dinge besonders wichtig.
An erster Stelle steht natürlich eine gute Auswahl an Trainingsgeräten. Gerade im Alter sollte man die Möglichkeit haben, gezielt verschiedene Muskelgruppen zu trainieren. Moderne Geräte ermöglichen es, das Gewicht individuell einzustellen und Übungen kontrolliert auszuführen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine Sauna.
Nach dem Training ein oder zwei Saunagänge zu machen, gehört für mich einfach zum Fitnessstudio-Tag dazu. Die Kombination aus Bewegung und anschließender Entspannung empfinde ich als besonders angenehm.
Natürlich sollte jeder Mensch selbst darauf achten, ob Saunagänge gesundheitlich geeignet sind. Bei bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten ist ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll.
Nach dem Training in die Sauna
Nach etwa 45 Minuten Training freue ich mich auf die Sauna. Das ist für mich der entspannende Teil meines Studiobesuchs.
Ein Saunagang bedeutet für mich vor allem Ruhe. Nach der körperlichen Anstrengung kann ich abschalten und den Alltag für eine Weile hinter mir lassen.
Dabei lasse ich mir ausreichend Zeit und achte darauf, meinem Körper zwischen den Saunagängen genügend Erholung zu gönnen.
Gerade im Herbst und Winter empfinde ich die Wärme als besonders angenehm. Draußen ist es kalt, grau und ungemütlich – und nach dem Training wartet die wohlige Wärme der Sauna.
Für mich ist die Sauna deshalb kein nebensächlicher Luxus. Sie ist ein Teil meines persönlichen Wohlfühlprogramms und auch ein Grund, warum ich bei der Auswahl eines Fitnessstudios darauf achte, dass eine Sauna vorhanden ist.
Mein Training besteht aus zwei Bereichen
Mein persönliches Trainingsprogramm besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:
Gerätetraining
isometrischem Training
Diese Kombination hat sich für mich gut bewährt.
Das Training an den Geräten ermöglicht es, unterschiedliche Muskelgruppen gezielt zu trainieren. Dabei kann das Trainingsgewicht an die eigene Leistungsfähigkeit angepasst werden.
Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, die Muskulatur möglichst lange zu erhalten. Muskelkraft spielt im Alltag eine große Rolle. Aufstehen, Treppensteigen, Einkäufe tragen oder längere Spaziergänge – all das fällt leichter, wenn der Körper regelmäßig gefordert wird.
Der zweite Teil meines Trainings besteht aus isometrischen Übungen.
Beim isometrischen Training wird die Muskulatur angespannt, ohne dass dabei eine große sichtbare Bewegung stattfindet. Vereinfacht gesagt: Der Muskel arbeitet, während eine bestimmte Position gehalten wird.
Diese Form des Trainings lässt sich gut in ein individuelles Trainingsprogramm integrieren. Wichtig ist dabei immer eine saubere Ausführung.
45 Minuten reichen mir völlig aus
Mein Training dauert ungefähr 45 Minuten.
Früher dachte ich, dass ein langes Training automatisch ein besonders gutes Training sein müsse. Heute sehe ich das etwas anders.
Entscheidend ist nicht, möglichst viele Stunden im Fitnessstudio zu verbringen. Viel wichtiger sind Regelmäßigkeit, Konzentration und eine sinnvolle Auswahl der Übungen.
Ich trainiere zwei- bis dreimal pro Woche. Diese Häufigkeit passt gut in meinen Alltag und gibt meinem Körper gleichzeitig ausreichend Zeit zur Regeneration.
Natürlich gibt es kein Trainingsprogramm, das für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist. Alter, körperliche Voraussetzungen, Vorerkrankungen und persönliche Ziele spielen eine wichtige Rolle.
Wer neu mit dem Fitnesstraining beginnt, sollte sich deshalb zunächst beraten lassen und das Training langsam steigern.
Fitnessgetränke sind ein angenehmer Service
Eine Kleinigkeit, die ich in meinem Fitnessstudio ebenfalls schätze, ist das Angebot kostenloser Getränke.
Während des Trainings ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Gerade bei körperlicher Aktivität und anschließendem Saunabesuch verliert der Körper Flüssigkeit.
Wenn Wasser oder andere geeignete Getränke im Studio zur Verfügung stehen, ist das für mich ein angenehmer Service. Man muss nicht ständig eigene Flaschen mitbringen oder zusätzliche Getränke kaufen.
Solche Kleinigkeiten entscheiden zwar nicht allein darüber, ob ein Fitnessstudio gut ist. Sie tragen aber durchaus dazu bei, dass man sich dort wohlfühlt.
Warum die richtige Ausführung so wichtig ist.
Im Fitnessstudio beobachte ich immer wieder Menschen, die ihre Übungen anders ausführen, als sie ursprünglich vom Trainer gezeigt bekommen haben.
Das betrifft nicht nur ältere Mitglieder. Bei Senioren fällt es mir allerdings häufiger auf, dass Übungen mit der Zeit verändert oder vereinfacht werden.
Manchmal wird zu viel Gewicht eingestellt. Manchmal ist die Bewegung zu schnell. Oder es wird nur ein Teil der eigentlich vorgesehenen Bewegung ausgeführt.
Anschließend wundern sich manche darüber, dass sich kein Trainingserfolg einstellt.
Die richtige Ausführung einer Übung ist mindestens genauso wichtig wie das Trainingsgewicht.
Ein Trainer zeigt die Übungen aus gutem Grund in einer bestimmten Form. Dabei geht es nicht nur um den Trainingserfolg, sondern auch darum, unnötige Fehlbelastungen zu vermeiden.
Lieber einmal mehr nachfragen
Ich finde, man sollte sich nicht scheuen, im Fitnessstudio Fragen zu stellen.
Wenn ich mir bei einer Übung nicht sicher bin, ist es sinnvoller, noch einmal einen Trainer um Hilfe zu bitten, als jahrelang eine Bewegung falsch auszuführen.
Gerade ältere Menschen sollten auf ihren Körper hören. Schmerzen sind nicht automatisch ein Zeichen für ein besonders effektives Training.
Ein gutes Training darf anstrengend sein. Es sollte aber kontrolliert und auf die persönlichen Möglichkeiten abgestimmt erfolgen.
Auch nach längeren Trainingspausen kann es sinnvoll sein, sich das eigene Programm noch einmal erklären zu lassen. Mit zunehmendem Alter verändern sich die körperlichen Voraussetzungen, und manchmal muss ein Trainingsplan angepasst werden.
Bewegung ist auch im Ruhestand wichtigDer Ruhestand bietet viele neue Freiheiten. Man hat mehr Zeit für Reisen, Familie, Freunde und Hobbys.
Aber auch die eigene Gesundheit sollte einen festen Platz im Alltag haben.
Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, möglichst lange mobil und selbstständig zu bleiben. Dabei muss nicht jeder Mensch ins Fitnessstudio gehen. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik oder andere Sportarten können ebenfalls eine gute Möglichkeit sein.
Für mich persönlich ist das Fitnessstudio die richtige Wahl.
Ich mag die Kombination aus gezieltem Gerätetraining, isometrischen Training und anschließender Entspannung. Außerdem motiviert mich die Tatsache, dass ich einen konkreten Ort habe, an den ich zum Training fahre.
Zu Hause würde ich wahrscheinlich häufiger Ausreden finden.
Mein Fazit:
Fitness muss auch im Alter Spaß machen.
Mein persönlicher Fitnessstudio-Tag ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Alltags geworden.
Ich wähle bewusst eine ruhige Trainingszeit am Vormittag und trainiere ungefähr 45 Minuten. Anschließend gönne ich mir ein oder zwei Saunagänge und nehme mir Zeit für die Erholung.
Für mich ist wichtig, dass Sport im Alter nicht als lästige Pflicht empfunden wird. Bewegung sollte Spaß machen und zum eigenen Leben passen.
Ein gutes Fitnessstudio, freundliche Trainer, eine angenehme Atmosphäre und ein Trainingsprogramm, das den persönlichen Möglichkeiten entspricht, können dabei helfen, langfristig dranzubleiben.
Mein Rat an andere Senioren lautet deshalb: Lassen Sie sich die Übungen erklären, achten Sie auf eine saubere Ausführung und setzen Sie sich nicht unter Druck.
Es geht nicht darum, mit anderen zu konkurrieren.
Es geht darum, etwas für sich selbst zu tun – für die eigene Beweglichkeit, Kraft, Gesundheit und Lebensqualität.
Und wenn nach dem Training noch eine entspannende Sauna wartet, macht der Weg ins Fitnessstudio gleich noch ein bisschen mehr Spaß.

.png)
.png)

.png)
.png)